Archiv für August, 2011

FUNDGESCHICHTEN: Abgestürzt – Wie ein britischer Bomber ins Museum kommt

Hagen. Zweiter Weltkrieg, bei Hagen: In der Nacht vom 20. auf den 21. Februar 1945 stürzt ein britischer Lancaster-Bomber in einem Waldstück ab. Die Reste der Maschine werden nach und nach vom Erdreich bedeckt. 65 Jahre später: Der Heimatforscher Horst Klötzer erinnert sich an die Wrackteile, die er als Kind auf seinem Schulweg täglich umrunden musste. Er begibt sich auf die Suche nach der Absturzstelle – und findet mehr als nur ein Flugzeugwrack. Das Ergebnis: Die Fundstücke rund um den Bomber sind ab dem 16. April in der Ausstellung “Fundgeschichten” über neueste archäologische Entdeckungen im LWL-Museum für Archäologie in Herne zu sehen. Weit im Waldgebiet verstreut fanden die Archäologen nicht nur Maschinenteile des abgestürzten Bombers, sondern auch zahlreiche Ausrüstungsbestandteile und persönliche Gegenstände der Crew – darunter ein Kruzifix, ein Taschenmesser, die Lederhaube des Piloten und einen Revolver. Offensichtlich hatten bereits Raubgräber das Wrack entdeckt – denn Teile der Ausrüstung waren schon kurz vor der Bergung auf einer Auktionsseite im Internet angeboten worden. Der Lancaster-Bomber bildet Anfangs- und Endpunkt der Sonderausstellung “Fundgeschichten”. Er zeigt, mit was für ungewöhnlichen Aufgabenstellungen sich die Archäologie befasst – und wie aktuell die vermeintliche “Altertumsforschung” sein kann. Denn nicht nur der Umgang mit Angehörigen der abgestürzten Crew, sondern auch die rechtlichen Fragen stellten die Archäologen hier vor


Google+

Dr. Otten: Archäologie-Funde der vergangenen fünf Jahre im LWL-Museum für Archäologie Herne1

Lebenslauf von Thomas Otten geboren: 28.09.1966 in Bonn 1989-1994: Studium der Vor- und Frühgeschichte, Klassischen Archäologie und Alten Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und an der Ludwig-Maximilian-Universität München. 1995-1998: Dissertation zum Thema „Die Ausgrabungen unter St. Viktor zu Xanten. Dom und Immunität”. 2000-2006: Geschäftsführer im Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz eV seit 2006: Referatsleiter Bodendenkmalschutz und Bodendenkmalpflege im Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes NRW. Herne (lwl). Die spektakulärsten Archäologie-Funde der vergangenen fünf Jahre zeigt das LWL-Museum für Archäologie in Herne ab dem 16. April (bis 20.11.) in der Sonderausstellung “Fundgeschichten”. “Über 1.000 in NRW geborgene Exponate aus rund 185 Millionen Jahren machen das Abenteuer Archäologie fassbar und verdeutlichen, was den Menschen seit Jahrtausenden umtreibt”, sagte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch am Donnerstag (14.4.) in Herne. Vom Vorratsspeicher eines Urzeithamsters über Werkzeug aus einer Alchimisten-Küche und kostbare Münzschätze bis hin zum Bomber des Zweiten Weltkrieges habe jeder Fund seine eigene Geschichte. Diese Fundgeschichten wolle man – neben der kulturhistorischen Bedeutung – auch erzählen, so Kirsch weiter. Das reiche vom überraschenden Zufallsfund bis zur organisierten Ausgrabung, von der komplizierten Bergung bis zur aufwändigen Restaurierung. Die Exponate sollen ihre “zweite” Geschichte

Lebenslauf von Thomas Otten geboren: 28.09.1966 in Bonn 1989-1994: Studium der Vor- und Frühgeschichte, Klassischen Archäologie und Alten Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und an der Ludwig-Maximilian-Universität München. 1995-1998: Dissertation zum Thema „Die Ausgrabungen unter St. Viktor zu Xanten. Dom und Immunität”. 2000-2006: Geschäftsführer im Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz eV seit 2006: Referatsleiter Bodendenkmalschutz und Bodendenkmalpflege im Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes NRW. Herne (lwl). Die spektakulärsten Archäologie-Funde der vergangenen fünf Jahre zeigt das LWL-Museum für Archäologie in Herne ab dem 16. April (bis 20.11.) in der Sonderausstellung “Fundgeschichten”. “Über 1.000 in NRW geborgene Exponate aus rund 185 Millionen Jahren machen das Abenteuer Archäologie fassbar und verdeutlichen, was den Menschen seit Jahrtausenden umtreibt”, sagte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch am Donnerstag (14.4.) in Herne. Vom Vorratsspeicher eines Urzeithamsters über Werkzeug aus einer Alchimisten-Küche und kostbare Münzschätze bis hin zum Bomber des Zweiten Weltkrieges habe jeder Fund seine eigene Geschichte. Diese Fundgeschichten wolle man – neben der kulturhistorischen Bedeutung – auch erzählen, so Kirsch weiter. Das reiche vom überraschenden Zufallsfund bis zur organisierten Ausgrabung, von der komplizierten Bergung bis zur aufwändigen Restaurierung. Die Exponate sollen ihre “zweite” Geschichte
Video Bewertung: 0 / 5


Google+

Ausschnitt aus Archäologie in Hessen [hr] Do. 17.02. 13:30-14:15 Uhr

[hr] Do. 17.02. 13:30-14:15 Uhr Archäologie in Hessen Information, Dokumentation. Der Boden ist das grösste Archiv des Landes, die Funde darin sind die Dokumente der Vorzeit. Der Film von Juliane Hipp zeigt den Alltag von Archäologen zwischen Knochenarbeit und Faszination. Die archäologischen Funde reichen von Steinzeitdörfern in der Wetterau über Keltengräber am Glauberg bis zu sensationellen Funden aus der Römerzeit in Waldgirmes. Juliane Hipp ist jahreszeitenübergreifend bei verschiedenen Ausgrabungen dabei. Sie zeigt das grosse Engagement der Profis und Hobbyarchäologen, der Restauratoren und vieler Ehrenamtlicher, und sie stellt das neue Keltenmuseum am Glauberg vor, das voraussichtlich im Frühjahr 2011 eröffnet wird.
Video Bewertung: 0 / 5


Google+

China: Archäologen finden 2.400 Jahre alte Suppe

Letzten Samstag berichteten staatliche Medien Chinas über ein Archäologen-Team und seinen Fund. Ein Bronzetopf mit einem Rest Suppe – 2.400 Jahre alt. Der Topf wurde in einem Grab gefunden, aus der Zeit der Streitenden Reiche, die 475 vor Christi begann. Das Grab wurde im Zuge einer Flughafen-Erweiterung entdeckt, nahe von Xi`an, der einstigen Hauptstadt und Heimat der berühmten Terrakotta Krieger. Der bronzene dreibeinige Behälter ist ungefähr 20 Zentimeter hoch und hat einen Durchmesser von 25 Zentimetern. Er wurde versiegelt gefunden. Die Flüssigkeit und die Knochen darin waren durch die Bronze-Oxidation grün geworden. Archäologen nahmen Proben: Zutaten und Tierknochen sollen bestimmt werden, und ob es sich wirklich um Suppe handelt.Wenn es tatsächlich Suppe ist, wäre dies der erste derartige Fund in China. [Liu Daiyun, Archäologe, Institut für Archäologie, Provinz Shaanxi]: „Dies ist die älteste bekannte Entdeckung dieser Art in der Provinz Shaanxi. Es gibt keine Berichte über ähnliche archäologische Funde im Land, die älter sind.” Das Grab – so nimmt man an – gehörte entweder einem damaligen Landbesitzer oder einem hochrangigen Militäroffizier aus der Zeit der Streitenden Reiche. Demselben Grab entnahmen die Archäologen einen Bronzetopf mit geruchsloser Flüssigkeit. Sie meinen, es handle sich um alten Wein. Xi’an ist eine der ältesten Städte Chinas und hat ein reiches historisches Erbe. Während seiner 3.000 jährigen Geschichte war es über 1.100 Jahre lang die
Video Bewertung: 5 / 5


Google+

Der Spaten bestätigt die Bibel : Als Archäologe unterwegs in den Ländern d. Vorderen Orients. Rezessionen

Der Spaten bestätigt die Bibel : Als Archäologe unterwegs in den Ländern d. Vorderen Orients.

Preis:

Finden Sie weitere Landes Archäologen Produkte


Google+

Die Tocharer (dt. Untertitel)

Schon Sven Hedin und andere hatten im trockenen Sand der Taklamakan-Wüste Mumien gefunden, doch fehlte damals noch das wissenschaftliche Rüstzeug für eine genauere Forschung. Was man im Wüstensand des chinesischen Grenzlandes damals gefunden hatte, so stellt es sich nun heraus, waren die Leichen von Menschen nordeuropäischen Typs. Hochgewachsene, blonde und rothaarige, blauäugige und grünäugige Europäer waren es, die vor viertausend Jahren an den Grenzen Chinas lebten. War also die chinesische Kultur doch nicht aus sich selbst heraus entstanden? Gab es schon in der Frühbronzezeit Kontakte zwischen den Chinesen und einem europäischen Volk? 70 Kilometer westlich des ausgetrockneten Lop Nor Sees am Ostrand der Taklamakan wurde 1979 ein Gräberfeld mit 36 Gräbern von Männern, Frauen und 13 Kindern ausgegraben. Außerdem fanden sich sechs auffällige Männergräber, welche die Ausgräber für etwas jünger halten. Schon seit langem ist bekannt, daß in der europäischen Bronzezeit das Holz im Hausbau, bei der Anlage von Kreisgrabenanalgen und bei den Bestattungen (Baumsärge) eine große Rolle gespielt hat. Genau den gleichen Umstand scheint man nun in der Frühbronzezeit am Westrand Chinas vorzufinden. Überirdisch wurden über diese sechs auffälligen Männergräber kreisförmig angeordnete Baumstämme als Pfosten gesetzt. Sieben innere Pfostenkreise werden von strahlenförmigen Pfostensetzungen in lockererer Verteilung in allen Richtungen nach außen hin umgeben. So als sollte damit die
Video Bewertung: 4 / 5


Google+